Mannheimer
Frauenhaus e.V.

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25 Jahre Mannheimer Frauenhaus - eine Chronik

2008 Abschluss des Projektes "Menschenskind" (gefördert von der Aktion Mensch)
Teilnahme an der Aktion der Mannheimer Polizei "Hand in Hand gegen Gewalt"

2007 Teilnahme an der bundesweiten Aktion des bff "Standpunkte gegen Gewalt"

2006 8.-19. März: Aktionstage 25 Jahre Mannheimer Frauenhaus.

2005 Beginn des Projektes "Trauma- und Krisenbewältigung bei Kindern, die häusliche Gewalt erlebt haben", gefördert von der Aktion Mensch.

2004 Einstellung einer männlichen Honorarkraft speziell für die Jungenarbeit im Frauenhaus. Kürzung der städtischen Zuschüsse um fünf Prozent.

2003 Abschluss des Projekts und Bericht "Geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Jungen, die Gewalt gegen ihre Mutter miterleben mussten und/oder selbst von Gewalt betroffen waren und sind.
Aufnahme in das dreijährige Förderprogramm der Landesstiftung Opferschutz.

2001 Bezug eines neuen Hauses mit 21 Betten. Bereitstellung einer behindertengerechten Wohnung.

2000 Beteiligung der Stadt Mannheim am Projekt Platzverweis. Einrichtung einer Clearingstelle als Opferberatungsstelle (gemeinsame Trägerschaft Mannheimer Frauenhaus e.V. mit dem FIZ und Caritasverband e.V. mit dem Heckertstift).

1997 Umzug des FIZ in die Eigentumswohnung. Anmietung weiterer Außenwohnungen (insgesamt fünf mit zwölf Plätzen).

1990 Konzeptionelle Überlegungen zur Stärkung der Bewohnerinnen im Frauenhaus. In den Folgejahren finden immer wieder konzeptionelle Neuausrichtungen insbesondere im Blick auf das Thema Autonomie und Selbstverwaltung.
Ankauf der Vier-Zimmer-Außenwohnung als Eigentumswohnung und Anmietung einer weiteren Außenwohnung.

1989 Der ständige Kampf um die städtischen Zuschüsse erreicht einen Höhepunkt mit der Ankündigung einer 40%igen Kürzung, die nach wochenlangem Konflikt und Protest auf 20 Prozent zurückgenommen wird.

1987 Eröffnung des Außenbüros: Fraueninformationszentrum (FIZ), zunächst als Beratungsstelle für Frauen, die aus dem Frauenhaus ausgezogen sind. Anmietung einer ersten Außenwohnung als Übergangswohnung zwischen Frauenhaus und eigener Wohnung.

1981 Im März wird das Mannheimer Frauenhaus mit 36 Betten als autonomes und selbst verwaltetes Haus eröffnet.

1980 erkennt der Gemeinderat die Notwendigkeit eines Frauenhauses an. Er bewilligt Gelder für neun Personalstellen und stellt dem inzwischen gegründeten Mannheimer Frauenhaus e.V. ein Gebäude mietfrei zur Verfügung.

1977 untermauert die Familienfürsorge die Notwendigkeit eines Frauenhauses in Mannheim mit dem Ergebnis einer Befragung der Sozialarbeiterinnen, wonach 178 Frauen und 328 Kinder sofort hätten untergebracht werden müssen; zusätzlich weisen sie auf eine hohe Dunkelziffer hin. Die Stadträtin Inge Nikitopoulos (FDP) beantragt die Einrichtung eines Frauenhauses, der Antrag wir abgelehnt.

1976 fordert der Verein "Frauen helfen Frauen" ein selbst verwaltetes Frauenhaus und legt dafür eine Konzeption vor.